Telekommunikation News

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Telefone und ISDN-TK-Anlagen für Voice over IP am DSL-Anschluss verwenden                        Beitrag vom 11.03.2005


 

Zwei neue Modelle der FRITZ!Box Fon mit Anschluss für ISDN-Endgeräte stellt der Berliner Kommunikationsspezialist AVM auf der Cebit 2005 erstmals vor. Die neue FRITZ!Box Fon und die FRITZ!Box Fon WLAN kombinieren erstmals DSL-Internettelefonie (VoIP) mit einem internen ISDN S0-Anschluss. Mit den neuen Flaggschiffen der FRITZ!Box Fon Familie lassen sich vorhandene ISDN-Telefone und ISDN-TK-Anlagen auch für Voice over IP am DSL-Anschluss verwenden. ISDN-Komfort mit Leistungsmerkmalen wie Makeln, Anklopfen oder Dreierkonferenz steht so erstmals auch bei Internetgesprächen zur Verfügung. Zusätzlich zu ISDN-Telefonen lassen sich drei analoge Endgeräte an den neuen AVM-Produkten einsetzen. Computer erhalten DSL-Zugang über USB, zwei Ethernet-Schnittstellen und Wireless LAN.
Die neue FRITZ!Box Fon bietet dank ihres ISDN S0 NT (Network Termination = Netzabschlussgerät) erstmals die komfortable Möglichkeit, ISDN-Telefone und TK-Anlagen für Internettelefonie über die DSL-Verbindung zu nutzen. Durch die vollständig digitale Sprachübertragung via ISDN-Telefon und Internet entfällt die bei analogen Telefonen qualitätsbeeinflussende Signalumwandlung. Somit sind erstmals ISDN-Sprachqualität und ISDN-Leistungsmerkmale vereint mit dem kostengünstigen Telefonieren über das Internet. Zusätzlich zur Festnetz- und Internet-Telefonanlage kombiniert AVMs Cebit-Highlight DSL-Modem und DSL-Router in einem Gerät.

 

 

Der Ortsnetzbezug für VoIP wurde verabschiedetet                                    Beitrag vom 11.10.2004


 

Die Regulierungsbehörde setzt ihr Rufnummernmodell durch: Ortsnetzrufnummern dürfen nur dann zugeteilt werden, wenn der Kunde in dem jeweiligen Ortsnetz wohnt oder dort einen Firmensitz hat. Die Regulierungsbehörde betrachtet die bisherige Praxis, eine Rufnummer aus einem beliebigen Ortsnetz zu vergeben, als vorschriftswidrig. Gegenüber fünf nicht namentlich genannten Voice-over-IP-Betreibern ordnete die RegTP an, die Rufnummernvergabe zum 15. Oktober einzustellen. Bereits vor einigen Wochen hatte die Behörde zwei Unternehmen aufgefordert, die Ortsnetz gebundene Zuteilung von Rufnummern sicherzustellen.

Die Regulierungsbehörde beanstandete auch, dass die Betreiber von VoIP-Diensten keine Portierung von Rufnummern ermöglichen, da sie diese als Kunden von einem Netzbetreiber erhalten haben. Die Behörde beabsichtigt, die Vorschriften so zu ändern, dass dies in Zukunft ermöglicht wird. Kunden könnten dann ihre VoIP-Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen.

Regelwidrig vergebene Rufnummern dürfen noch bis zum 1. August 2007 genutzt werden und sollen dann durch solche mit einer eine speziellen VoIP-Vorwahl, vermutlich 032, ersetzt werden. Wer sich beeilt, kann sich bis Ende kommender Woche zumindest für diese Übergangsfrist noch eine Rufnummer für VoIP sichern, auch wenn im eigenen Ortsnetz keine solchen Nummern angeboten werden.
 

 

Die Telekom mobilisiert Festnetzanschlüsse                                            Beitrag vom 28.01.2004


Die Festnetztochter der Deutschen Telekom will die Anrufweiterleitung in die W-LAN- und Netz-Welt integrieren. Künftig sollen die Kunden ihren ISDN-Anschluss überall dorthin mitnehmen können, wo sie eine Einwahlmöglichkeit in das Internet haben. Das kündigte der T-Com-Vorstand auf der Pressekonferenz in Berlin an. Der neue Dienst, "mobiles Festnetz" genannt, werde es erlauben, an jedem Ort mit IP-Access unter der eigenen Festnetznummer mittels VoIP Anrufe entgegenzunehmen und Gespräche zu führen; Voraussetzung ist lediglich ein IP-fähiges Endgerät in Gestalt eines multimediafähigen Notebooks oder eines Wireless Digital Assistent.

Der Kunde benötigt zusätzlich einen speziellen Software-Client, der die SIP-Gateway-Schnittstelle mit seiner vom Access Point dynamisch zugewiesenen, aktuellen IP-Adresse automatisch konfiguriert. Beim Verlassen des Hotspots oder der Deaktivierung des IP-Zugangs werden alle Anrufe automatisch wieder auf den Hausanschluss geroutet. Mit der Markteinführung ist, voraussichtlich bis Ende 2007 zu rechnen.

 

Die Kosten für Telekommunikationsdienste gestiegen                            Beitrag vom 03.06.2003


Im Vergleich zum Mai des Vorjahres sind die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen in diesem Monat um 0,2 Prozent gestiegen, teilt das Statistische Bundesamt mit. Verglichen mit dem Vormonat kletterten die Preise um 0,1 Prozent. Im Festnetz kletterten die Preise im Jahresvergleich um 0,4 Prozent, die Kosten für Anschluss und die Grundgebühr kletterten um 1,8 Prozent.

Ortsgespräche wurden dagegen um 1,1 Prozent billiger, hier dürften die ersten Auswirkungen des Call-by-Call im Ortsnetz bereits spürbar sein. Auslandsferngespräche sanken ebenfalls im Preis und zwar um 1,3 Prozent; bei Inlandferngesprächen blieben die Preise dagegen unverändert. Beim Mobiltelefonieren war gegenüber dem Vormonat ein Anstieg um 0,8 Prozent festzustellen, gegenüber dem Vorjahr stiegen die Preise dagegen nicht. Der Internet-Zugang war im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent billiger.

 

Anti-Abhör-Handys geschützt telefonieren                                               Beitrag vom 10.02.2003



Die Chiffriermaschine Enigma wurde im zweiten Weltkrieg zur Verschlüsselung geheimer Nachrichten verwendet. Ein danach benanntes Handy soll unerlaubtes Mithören von Telefongesprächen durch verschlüsselte Übertragung verhindern. Das von der Firmengruppe Beaucom entwickelte Krypto-Handy gleicht bis auf die Verschlüsselungs-Taste einem standart GSM-Handy.
 

Das Krypto-Handy Enigma soll beispielsweise Industrie-Spionen das Leben schwer machen.
Um Gespräche verschlüsselt übertragen zu können, braucht es als Gegenstelle ebenfalls ein Enigma-Gerät. Nach Eingabe der Rufnummer drückt man statt der Ruftaste auf die Verschlüsselungstaste. Das Enigma öffnet daraufhin einen GSM-Datenkanal zum Gesprächspatner und authentifiziert sich mittels eines auf einer speziellen Netkeycard gespeicherten Schlüsselpaars. Nach erfolgreicher Authentifikation ermitteln die Handys aus den auf der Netkeycard gespeicherten Daten einen so genannten Sessionkey aus bis zu 1038 Möglichkeiten. Der Session-Key sorgt für die laut Hersteller abhörsichere Verbindung und gilt jeweils nur für ein Telefonat. Nach Herstellerangaben ist der Inhalt eines verschlüsselten Telefonats selbst mit den leistungsfähigsten Großrechnern nicht zu entschlüsseln. Das Verschlüsselungsverfahren soll die Sprachqualität nicht beeinträchtigen.

Für sichere Telefongespräche zwischen Enigma-Handys und dem Festnetz gibt es Geräte unter dem Namen LineCrypt, die zwischen Telefon, Fax oder Anlage und ISDN-Buchse geschaltet werden. Jedes LineCrypt-Modul enthält ebenfalls eine Netkeycard mit einem eigenen Schlüsselpaar. Normalerweise kann jedes Handy oder LineCrypt-Gerät mit jeder Enigma Gegenstelle verschlüsselt kommunizieren. Auf Wunsch lassen sich aber auch geschlossene Benutzergruppen einrichten, in denen nur registrierte Kryptotelefone funktionieren. Zum Jahreswechsel soll das Enigma für rund 3200 Euro zu haben sein, die Netkeycard mit einem gültigen, im Trust-Center der Deutschen Telekom zertifizierten Schlüsselpaar kostet ca. 50 Euro.

In Deutschland darf theoretisch jeder die Handys erwerben und einsetzen, doch ist in manchen Ländern der Einsatz der Verschlüsselungstechnik ausdrücklich verboten.

 

 

Telekom muss Prompt-Rückrufservice nicht abrechnen                         Beitrag vom 25.10.2002



Die Deutsche Telekom muss bei ihren Kunden nicht die Gebühren für den umstrittenen Rückrufservice des Münchner Telekommunikationsanbieters Prompt eintreiben. Das Landgericht Köln habe eine von der Prompt GmbH & Co. KG erwirkte einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom aufgehoben und die Petition von Prompt abgelehnt, sagte heute ein Sprecher des Kölner Gerichts.

Prompt bietet einen Rückrufservice an, bei dem der Anrufer zunächst eine kostenlose 0800-Nummer wählt und anschließend kostenpflichtig zurückgerufen wird. Die Deutsche Telekom hatte dies als "0190-Abzocke" und "unseriöse Geschäftspraktiken" kritisiert und sich geweigert, den Service als Mehrwertdienst abzurechnen. Prompt hatte den Service als "seriösen und rechtlich einwandfreien Mehrwertdienst" verteidigt. "Die Tarife sind transparent, Preisansagen erfolgen mehrfach und eindeutig", sagte Mina-J. Schachter-Radig, Geschäftsführerin von Prompt.

Aufgrund einer Bestimmung der Bonner RegTp ist die Deutsche Telekom verpflichtet, auch Telefonmehrwertdienste den Telekom-Kunden zu berechnen. Das Gericht habe entschieden, die Kombination aus kostenfreier 0800-Nummer und kostenpflichtigem Rückruf falle nicht unter diese Bestimmung, sagte der Gerichtssprecher. Bei der Entscheidung habe auch eine Rolle gespielt, dass über das Rückruf-Verfahren eine eventuell vorhandene Sperre der kostenpflichtigen 0190-Nummern umgangen werden könne. Prompt kann gegen die Entscheidung des Landgerichtes Revision beim Oberlandesgericht in Düsseldorf beantragen. (dpa)

 

Rückruf Abzocke: Ankommende Anrufe kosten 0190-Gebühren                   Beitrag vom 23.09.2002



 

 

Vermittlungsausschuss Einigung bei Call by Call im Ortsnetz                       Beitrag vom 10.09.2002



Die Telefonkunden in Deutschland können ab Dezember mit günstigeren Telefon-Tarifen im Ortsnetz rechnen. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einigte sich am Dienstagabend auf die Einführung so genannter Call by Call Gespräche im Ortsnetz. Etwa Vier Jahre nach dem Fall des Monopols der Telekom und stark gesunkener Kosten bei Ferngesprächen kündigt sich dadurch auch im Ortsnetz mehr Wettbewerb an. Im Juli war eine entsprechende Änderung des Telekommunikationsgesetzes am Widerspruch von Nordrhein-Westfalen im Bundesrat gescheitert. Nach dem im Vermittlungsausschuss erarbeiteten Lösung müssen Bundestag und Bundesrat die Gesetzesänderung nun noch beschließen. Der Bundestag könnte das an diesem Donnerstag machen. Der Bundesrat wird den parallelen Beschluss vermutlich bei seiner Sitzung am 27. September fällen nach der Bundestagswahl.

 

Telekom: Ausbau von T-DSL wird eingeschränkt                                                     Beitrag vom 01.08.2002

 

München (fs) - Die Telekom wird T-DSL nicht so weit ausbauen, wie zunächst geplant. In diesen Tagen bekommen einige Kunden, die noch auf T-DSL warten, eine Absage. Die Telekom wird T-DSL nicht so weit ausbauen, wie zunächst geplant. In diesen Tagen bekommen einige Kunden, die noch auf T-DSL warten, ein Schreiben von der Telekom. Das Unternehmen werde aus "betriebswirtschaftlichen Gründen" in nächster Zeit nicht in alle Regionen mit T-DSL versorgen. "Es ist nur eine sehr kleine Anzahl von Kunden betroffen", sagte Telekom-Pressesprecher Walter Genz im Gespräch mit CHIP Online. Er versicherte, dass bereits alle betroffenen Kunden angeschrieben worden sind. Wer also dieser Tage nichts Gegenteiliges gehört hat, kann sich noch weiter auf T-DSL freuen. "Einen zweiten Schub an Absagen wird es nicht geben", bestätigte Genz. Als Alternative preist die Telekom T-DSL via Satellit an, das seit Mai bundesweit verfügbar ist. wer eine Absage für herkömmliches T-DSL erhalten hat, spart bei Anmeldung bis 30. September 2002 die 24 Euro Bereitstellungsgebühr und erhalten drei Monate lang einen Nachlass in Höhe von 19,90 Euro auf die Grundgebühr.

 


 

 

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